Das Land leitet zum ersten Mal eine Allianz auf einem Kimagipfel

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Vor dem historischen Treffen zum Weltklimagipfel, der am 30. November in Frankreich beginnt, ist Panama bereit, den Vorschlag einer wichtigen Allianz von 52 Ländern zu präsentieren. Es handelt sich um die “Allianz der Länder mit Tropischen Wäldern”, der Panama zum ersten Mal vorsitzt und die vorschlagen wird, die Rolle der Wälder in das Abkommen von Paris mit aufzunehmen. Diese Allianz ist die zweitwichtigste Verhandlungsgruppe nach G77+China.

“Mehr als zwölf Monate haben wir dafür gearbeitet, zu diesem Übereinkommen in der Position der 52 Länder unserer Gruppe zu gelangen, der zweitwichtigsten Gruppe in den Verhandlungen des Gipfels, und wir gehen davon aus, dass die Führenden der Welt erkennen werden, dass das Ziel, den Anstieg der Temperatur unter zwei Grad Celsius zu halten, fundamental für den Schutz und Erhalt der Wälder ist”, erklärte die Vizeministerin für Multilaterale Angelegenheiten und Kooperation, María Luisa Navarro.

Vizeministerin Navarro betonte außerdem, dass Panama die Inititiative nicht nur vorantreibt, sondern auch mit gutem Beispiel vorangeht. “Wir sind das einzige Land, das die Einhaltung der fünf Komponenten in seine nationale Regierungsstrategie aufgenommen hat: Schutz, Erhalt, Wiederaufforstung und Bewirtschaftung des Waldes sowie die Nutzung des Mechanismus ‘REDD+’; Diese tragen nicht nur dazu bei, die Ziele der Nachhaltigen Entwicklung zu erreichen, sondern auch die Lebensqualität vieler Panamaer und unserer zukünftigen Generationen zu verbessern”, erläuterte Vizeministerin Navarro.

Die Umweltministerin, Mirei Endara, ergänzte, “die Erreichung dieses Ziels birgt neue Möglichkeiten der Entwicklung und Finanzierung für Länder wie Panama, die tropische Wälder haben, welche erhalten und adäquat bewirtschaftetet ein Reservoir für Kohlenstoffdioxid für die Panamaer und den Planeten darstellen”.

Die panamaische Delegation wird während des Gipfels an mehr als 30 unterschiedlichen Treffen teilnehmen, bei denen Projekte der Nationalen Strategie des Klimawandels wie die “Allianz für eine Million Hektar” oder das Portfolio der “10 national angemessenen Aktionen der Abschwächung” (NAMAs) vorgestellt werden, um internationale finanzierung Unterstützung für die Implementierung dieser und anderer strategischer Projekte zu bekommen.

Außer den Gesandten des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten und des Umweltministeriums besteht die panamaische Delegation aus Repräsentanten des Bildungsministeriums, der Kanalaufsichtsbehörde, des Ministeriums für Energie, der Metro von Panama, des Zentrums für Wasser im tropisch-humidem Klima Lateinamerika und Karibik (CATHALAC), des Bürgermeisteramts von Panama, der Technologischen Universität von Panama, der Stiftung Natur und zwei Gesandten der Kommission für Umwelt und des Generalkongresses Guna, die nicht nur an den Verhandlungen mitarbeiten, sondern auch internationale Kooperationsprojekte für ihre Institutionen entwickeln.