Die Regierung der Republik Panama bedauert die Position der Europäischen Kommission, die kürzlich eine Mitteilung mit dem folgenden Titel veröffentlichte: “Ein korporatives Steuersystem in der Europäischen Union: 5 Schlüsselbereiche“. In dieser Mitteilung wurde die Republik Panama als einer der 30 Rechtssprechungen angesehen, die wenig kooperativ in Sachen Steuern sind.

Die nationale Regierung weist diese Position der Europäischen Kommission kategorisch zurück und fordert die Streichung unseres Landes von der Liste nicht kooperativer Staaten, da sie nicht auf einer objetiven Evaluierung basiert.

Eine Analyse unseres Steuersystems müsste die hochrangigen Vereinbarungen anerkennen, die unser Land in Bezug auf die internationale Kooperation gemacht hat, und berücksichtigen, dass Panama gültige Abkommen mit den folgenden Mitgliedsstaaten der Europäischen Union hat: Republik Tschechien, Spanien, Finnland, Frankreich, Irland, Luxemburg, Portugal, Niederlande, Vereinigtes Königreich und Schweden; außerdem hat Panama Steuerabkommen mit Ländern wie Österreich, Dänemark und Italien abgeschlossen, die allerdings noch nicht gültig sind; desweiteren wurde ein Abkommen mit Deutschland ausgehandelt, das kurz vor seiner Unterschrift steht, und auch in den Verhandlungen mit Belgien wurden große Fortschritte bei den Verhandlungen gemacht, um nur einige zu nennen.

Von daher ist die Erstellung und Publikation dieser Liste nicht vereinbar mit der Anwendung fundamentaler Prinzipien zu Beziehungen in der modernen Welt, und hat zum einzigen Ziel, dem Ansehen und Ruf der Länder zu schaden, gegenüber denjenigen Ländern, die einen höheren Grad an Offenheit und Kooperation in einer globalisierten Welt haben.

Wir rufen die Mitglieder der Europäischen Kommission dazu auf, ihre Position für das gegenseitige Wohl der Bürger und der Finanzsektoren in beiden Regionen zu überdenken.