2Das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten von Panama stellte das Projekt des Regionalen Zentrums für Humanitäre Hilfe vor, das Projekt „Humanitäres Hub“. Dieses wird zusammen mit dem Büro für Projektservice der Vereinten Nationen (UNOPS) durchgeführt und ist am Flughafen Panamá Pacífico angesiedelt.
Es handelt sich um den ersten humanitären Knotenpunkt der Region. Im Notfall stehen verschiedene Akteure in einer modernen, integrierten und gemeinsamen logistischen Einrichtung zusammen. Der Dienst wird 24 Stunden am Tag bereitstehen.

Die Nachricht wurde im Rahmen des Besuchs von Grete Faremo, der Direktorin des UNOPS, verkündet, die Einrichtung leistet technische Beratung bei der Gestaltung und dem Aufbau des Projektes.

„Der Aufbau dieses Humanitären Knotenpunktes entstand aus der Verpflichtung der panamaischen Regierung, die Außenpolitik in Hinblick auf die Entwicklungszusammenarbeit zu vertiefen. Der Region sollte eine logistische Plattform zur Verfügung stehen, um im Fall von Natur- oder anderen Katastophen in Lateinamerika und der Karibik die Hilfe schnell koordinieren zu können“, sagte die zuständige Ministerin Navarro, und bestätigte zugleich, dass der Sitz dieses Knotenpunktes auch die Position des Landes als ‚Hauptstadt der Amerikas‘ festigt.

Navarro betonte, dass Panama am meisten Nutzen durch den neuen Komplex haben wird, weil dadurch die Möglichkeit der schnellen Koordination und Reaktion auf Katastrophen und nationale Notfälle signifikant verbessert wird.

Der Humanitäre Knotenpunkt wird nach best practice-Beispielen hinsichtlich Sicherheit, Logistik und nachhaltiger Infrastruktur gebaut. Er wird ein Modell für die Integration von nachhaltigem Design, der effizienten Nutzung von Energie, Trinkwasser und der Gewinnung von Regenwasser.

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Die Nutzer dieser Einrichtung sind: das Humanitarian Response Depot der Vereinten Nationen (UNHRD), betrieben durch das weltweite Lebensmittelprogramm (PMA); die panamaische Einheit zur Reaktion auf Katastrophen (PADRU), betrieben vom Internationalen Roten Kreuz und dem Roten Halbmond (FICR); und das Nationale System zum Zivilen Schutz (SINAPROC). Diese Akteure können so schnell, direkt und effizient auf Natur- und andere Katastrophen in der Region reagieren.

Die Investitionen in dieses Projekt betragen 24 Mio. Balboas. Zu diesen hat der panamaische Staat 16 Mio. Balboas beigetragen und einen Spendenfonds für den restlichen Betrag eingerichtet. Die Arbeiten für dieses Projekt beginnen im September dieses Jahres und in voraussichtlich 16 Monaten steht das Regionale Logistikzentrum für Humanitäre Hilfe bereit.