Die ehemalige panamaische Richterin Esmeralda Arosemena de Troitiño besetzt einen der vier Posten in der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte (IAKMR). Panama ist damit zum ersten Mal in einem derart hohen und wichtigen Posten in einer Organisation des interamerikanischen Systems für Menschenrechte vertreten.

Panama nominierte die anerkannte Juristin wegen ihrer Unabhängigkeit und ihrer weitreichenden Erfahrung auf lokaler und internationaler Ebene, insbesondere in der Verteidigung der Menschenrechte und im Rahmen der erhöhten Representativität des Landes vor internationalen Organisationen.

„Wir fühlen uns sehr geehrt, die Erfahrung einer Panamaerin zum Wohle des Kontinents zur Verfügung zu stellen. Panama und die Panamaer haben das Potenzial sehr aktiv an der internationalen Agenda mitzuwirken, vor allem im Bereich Entwicklung. Ich bin sicher dass Frau Troitiño einen positiven Unterschied in dieser Hinsicht machen wird“, teilte die Vizepräsidentin und Außenministerin, Isabel de Saint Malo de Alvarado bei der Verkündung der Wahlergebnisse mit. Das Gesuch ist außerdem kohärent mit den Anstrengungen Panamas und der Region, die Geschlechtergleichheit in hohen Positionen innerhalb des interamerikanischen Systems voranzutreiben, und die Teilhabe und Sichtbarkeit von Frauen zu erhöhen.

Die IAKMR setzt sich aus sieben Mitgliedern zusammen, Personen mit einer hohen moralischen Autorität und anerkannten Kompetenzen im Bereich der Menschenrechte. Ihre Aufgabe ist es, die Beobachtung und Verteidigung von Menschenrechten voranzutreiben und zu diesem Thema als Konsultationsorgan für die Organisation der Amerikanischen Staaten zu dienen. Die gewählten Mitglieder der Kommission agieren persönlich, werden für vier Jahre gewählt und können nur ein Mal wiedergewählt werden.